1:7 - so eine Klatsche wie bei Spitzenreiter Teutonia Watzenborn-Steinberg kassierten die Sportfreunde Seligenstadt in ihrer knapp dreijährigen Hessenliga-Historie noch nicht. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Partien müssen die Sportfreunde den Blick in der Tabelle weiter nach unten richten.

„Wir wollten nicht so tief stehen“, sagte Seligenstadts Trainer Lars Schmidt. Zum einen, um SC-Hüne Raffael Szymanski aus dem Strafraum fern zu halten, zum anderen, um das Herzstück des Teutonia-Spiels, Angriffe über die Außen, in den Griff zu bekommen. „Aber wir haben die Vorgaben nicht umgesetzt. Nach dem 0:1 hat das Spiel eine Eigendynamik aufgenommen, die nicht mehr aufzuhalten war“, erklärte Schmidt. „Und bei Watzenborn war jede torgefährliche Aktion ein Tor.“
Mit zwei neuen Außenverteidigern (Marius Löbig und der eingewechselten Kevin Knecht für Jonas Glaab und Neven Klaric) startete Seligenstadt in die zweite Hälfte – und kassierte nach vier Minuten den nächsten Gegentreffer. „Wir müssen sehen, dass wir irgendwie durchkommen. Wir haben derzeit viele kleine Baustellen, aber das lässt sich nicht ändern“, sagte Schmidt. Mit einem Auftreten wie in Watzenborn „holen wir aber nicht mehr viele Punkte“, fügte er hinzu.
Die Chance zur Rehabilitation haben die "Roten" am Samstag um 15 Uhr im Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Borussia Fulda.

 

Sportfreunde Seligenstadt: Wroblewski - Glaab (46. Knecht), Piarulli, Gültekin, Klaric (46. Kopp) - Löbig, Mladenovic - Leis, Bellos, Reinhard - McCrary (73. Willand)
 
Tor(e): 1:0 Koyuncu (7.), 2:0 Weinecker (25.), 3:0 Szymanski (33.), 4:0 Weinecker (36.), 5:0 Mohr (49.), 6:0, 7:0 Szymanski (69., 75.), 7:1 Kopp (83.)
Besondere Vorkommnisse: ./.
Schiedsrichter: Winkler (Landau)
Zuschauer: 350
Zum Seitenanfang